Herzlich Willkommen auf dieser nagelneuen Webseite!
Hier gibts Infos über meine aktuellen und vergangenen Inszenierungen, Ausschnitte aus Kritiken und - soweit möglich - kleine Teaser.
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Aktuell: Momo
Thalia Theater Hamburg / Premiere 31.10.2025 - - - Im März 2026 noch ein paar Zusatzvorstellungen.
“Der Stoff wird zwar ernst genommen, die szenische Umsetzung geht allerdings möglichst unverfroren vor. (…)
Fiedler setzt konsequent auf Spiellust, auch wenn nicht alles genauso wie im Buch zugeht (…)
Das sind Aktualisierungen, die der Geschichte guttun.
Der Abend arbeitet viel mit Dunkelheit, mit Videos (Bert Zander), die die Sinne verwirren, vor allem aber setzt er stark auf Identifikation mit den Figuren. (…) Fiedler ist nicht von ungefähr einer der profiliertesten Kindertheaterregisseure der Gegenwart. (…) Und deswegen findet Fiedler auch einen Weg, um den Schluss des Abends aufzufangen: Die „Grauen Herren“ sind besiegt, die Helden treffen sich in Momos Schwimmbecken und stimmen einen schmissigen Punksong an. Rhythmus, Lautstärke und antiautoritärer Spaß als Ausweg aus dem Horror.
Falk Schreiber, Hamburger Abendblatt
Aktuell: baden gehen #2 - jetzt wird abgetrocknet!
Luzerner Theater / Premiere 13.05.2026 - nur in dieser Spielzeit
Nach dem großen Erfolg von “baden gehen” im letzten Sommer gibt es dieses Jahr zum Glück die Fortsetzung!
Noch immer macht Leonores Literaturclub im Auftrag der Hochkultur die Freibäder unsicher - um Bildung ans ferne Volk zu bringen. Und wieder werden dabei so manche innere Konflikte der Literatur- und Musikenthusiast:innen dem Vorhaben gewaltig im Wege stehen.
(über)
ich
mich
Lebenslauf
Im Alter von sechs Jahren wollte ich Bundeskanzler, vier Jahre später dann aber lieber Tänzer werden. Mit 16 begann ich hinter den Kulissen des Deutschen Schauspielhauses Hamburg zu arbeiten - und bei den Backstage Jugendclubs mit Barbara Bürk und Julia Lochte mitzuwirken. Weil ich das Schauspielhaus in der Zeit Frank Baumbauers nicht nur durch die Aufführungen, sondern als Haus insgesamt so aufregend fand, wurde mir zum ersten Mal klar, was für Gestaltungsmöglichkeiten man als Intendant:in hat - und wollte fortan Intendant und Regisseur werden.
Als Zivi erfand ich selbst eine Stelle als Regieassistent für die inklusiven Theaterprojekte am Thalia Theater. Direkt im Anschluss, 1998, wurde ich dann Regieassistent am Theater Basel. Dort machte ich ab 2000 meine ersten Inszenierungen.
Seit 2001 bin ich freier Regisseur, da gab es dann gleich ein paar Preise (s. u.). Anfangs inszenierte ich oft am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Theater Basel, am Schauspiel Frankfurt, am Münchner Volkstheater und auch am Maxim Gorki Theater Berlin, am Grips Theater Berlin, am Schauspiel Köln und am Düsseldorfer Schauspielhaus.
Von 2006 bis 2009 war ich Hausregisseur am Schauspiel Frankfurt und leitete die dortige Experimentierspielstätte schmidtstrasse12.
Ab 2009 ging ich als Hausregisseur ans Schauspiel Hannover zu Lars Ole Walburg, ab der Spielzeit 2011/12 leitete ich das Junge Schauspiel Hannover.
Von der Spielzeit 2017/18 an war ich Intendant am Theater Oberhausen, erhöhte als erster Intendant signifikant den Mindestlohn, schaffte den Genderpaygap ab. und trieb die Diversifizierung des Theaters voran.
Im Anschluss an die Intendanz habe ich erstmal eine Weile Elternzeit gemacht und inszeniere nun nur noch höchstens zweimal pro Spielzeit, um mehr Zeit für die Familie zu haben.
Dozent
Ob Regie, Schauspiel, Dramaturgie oder Bühnenbild - ich arbeite sehr gerne mit Studierenden zusammen.
Z.B. an der HfMDK Frankfurt oder jetzt grade wiederholt an der HfMT in Hamburg.
Regie
Schwerpunkt Gegenwartsdramatik & Stückentwicklungen.
Ausgezeichnet & eingeladen
2003: Förderpreis für Regie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für „Nieder Bayern“ (Heute Kurt Hübner Regiepreis)
2004: Auszeichnung als Nachwuchsregisseur des Jahres
durch die Zeitschrift Theater heute
2004: Eingeladen zu „Radikal Jung“ mit
“Nieder Bayern”
2005: Eingeladen zu „Radikal Jung“ mit
“Die Leiden des Jungen Werther”
2012: Eingeladen zum „Theatertreffen der Jugend“ in Berlin mit “Salam, Shalom, We Came To Organise Your Peace - A Tale About German Confusion”
(Co - Regie mit Veronika Reichard - Bakri und Camill Jammal)
2019: Eingeladen zum Nachtkritik Theatertreffen mit
“Das Recht des Stärkeren“
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